Chorionzottenbiopsie - Der früheste Einblick in die Gene Ihres Babys

Wozu wird die Chorionzottenbiopsie benutzt?

Das Chorion ist eine Zellschicht an der Außenseite der Fruchtblase, in der der Embryo schwimmt. Aus den Chorionzellen entsteht der kindliche Teil der Plazenta, dem sogenannten Mutterkuchen. Diese Zellen sind zwar kein Teil Ihres Ungeborenen, aber in der Regel genetisch identisch.

Zu Beginn der Schwangerschaft, wenn das Choriongewebe anfängt zu wachsen, ist es gleichmäßig mit Zotten besetzt. Das sind fingerförmige Ausstülpungen an der Oberfläche des Choriongewebes. Diese senken sich in die Gebärmutterschleimhaut der Mutter ein und bilden so den kindlichen Teil der Plazenta, über den der Stoffaustausch mit der Mutter erfolgt.

Aus diesen Zotten können wir bei der Chorionzottenbiopsie Gewebe entnehmen und so zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft (ab der 12. Schwangerschaftswoche) die genetischen Anlagen Ihres Kindes untersuchen. Die Chorionzottenbiopsie ist die pränatale Untersuchung, mit der man zum frühesten Zeitpunkt die Chromosomen eines Kindes untersuchen kann.

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